Unsere Projekte in der JUGENDSOZIALARBEIT

JSA 2025


“survival skills”


Im Rahmen des Projekts „Survival Skills“ setzten sich Jugendliche in mehreren aufeinander aufbauenden Modulen mit den Themen Mediennutzung, Abhängigkeit und bewusstem Umgang mit digitalen Medien auseinander. Ziel des Projekts war es, das eigene Nutzungsverhalten kritisch zu reflektieren, Risiken besser einschätzen zu können und alternative Formen der Freizeitgestaltung zu erleben.

1. Teil – Umfrage zur Social-Media-Nutzung

Zum Einstieg nahmen die Jugendlichen an einer Umfrage zum Thema Social Media teil. Dabei ging es insbesondere darum, welche Chancen soziale Netzwerke bieten und welche Risiken mit einer intensiven Nutzung verbunden sind. Die Ergebnisse lieferten spannende Einblicke in die Mediengewohnheiten Gleichaltriger und bildeten die Grundlage für weitere Diskussionen und Reflexionen.

2. Teil – Workshop zu Verhaltenssüchten (mit SUPRO)

Im zweiten Teil des Projekts fand ein Workshop in Zusammenarbeit mit der Einrichtung SUPRO statt. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit dem Thema Verhaltenssüchte, insbesondere mit der Nutzung von Smartphones, Gaming und anderen Formen nichtstoffgebundener Abhängigkeiten. Durch interaktive Übungen und Gespräche erarbeiteten sie Strategien, um ihr eigenes Verhalten besser einschätzen und gegebenenfalls regulieren zu können.

3. Teil – Ausflug in die Überlebensschule Ötztal

Ein besonderer Höhepunkt war der Ausflug in die Überlebensschule Ötztal. Hier hieß es: „Zurück zu den Wurzeln“ – ohne Smartphone, ohne digitale Ablenkung. Die Jugendlichen erlebten Natur, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit auf eine sehr direkte Weise. Dabei wurde spürbar, wie wohltuend es sein kann, für eine Zeit ganz offline zu sein.

4. Teil – Reflexion und Abschluss

Zum Abschluss des Projekts fand eine Reflexionsrunde statt. Die Teilnehmenden blickten auf ihre Erfahrungen zurück, tauschten Erkenntnisse aus und hielten fest, was sie aus dem Projekt mitnehmen. Viele berichteten, dass sie ihren Medienkonsum nun bewusster wahrnehmen und auch mal gezielt Pausen vom Smartphone einlegen möchten.

Das Projekt „Survival Skills“ zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Jugendlichen Räume zu bieten, in denen sie digitale Kompetenz, Selbstreflexion und Achtsamkeit entwickeln können – Fähigkeiten, die im Alltag echte „Survival Skills“ darstellen.

JSA 2024

“Jugendteam”

In der Villa K. haben wir Jugendliche Besucher*innen, die nicht davor zurückschrecken, ihre Meinung zu sagen, die kreativ sind und sich aktiv beteiligen wollen – nicht nur in unserem Haus, sondern im gesamten Sozialraum Bludenz bzw. Vorarlberg. Dies nutzen wir für das neue “Jugendteam” Projekt, dessen Fokus auf Jugendbeteiligung und damit einhergehend Partizipation und Selbstbestimmung liegt. Mit diesem Projekt werden neue Lernfelder sowohl für Jugendliche, als auch Jugendarbeiter*innen und das Jugendhaus eröffnet, Werte und soziale Kompetenzen vermittelt und Beziehungen sowie das Individuum gestärkt. Mit anfänglichem Schwerpunkt auf Teambuilding und das Erleben eines “Wir-Gefühls” soll im Laufe des Jahres die Peer-to-Peer Arbeit forciert und in weiterer Folge die Selbstwirksamkeitserwartung der Jugendlichen gestärkt werden. Welche konkreten Inhalte das Projekt einschließt, wird in einem partizipativen Prozess entschieden und gemeinsam durchgeführt.

Am 01. März fand die erste Jugendteamsitzung statt. Dort planten wir gemeinsam mit den Jugendlichen das weitere Vorgehen. So entstand die Idee eines Jugendteamtags, der am 06. April in der Villa K. stattfand. Ziel dieses Tags war es, ein "Wir-Gefühl" unter der Gruppe zu erzeugen und dass die Jugendlichen zu einem Team zusammenwachsen. 

Um ein erstes Teamgefühl zu erleben, gestalteten die Mitarbeiter*innen der Villa K. eine Art "Escape Room". Die Aufgaben waren nur zu lösen, indem sich die Gruppe aufeinander einließ und die Mitglieder sich gegenseitig halfen. So wurde den Jugendlichen spielerisch vermittelt, was es bedeutet, Teil eines Teams zu sein.

Nach der Action erarbeiteten wir in einem partizipativen Prozess die Regeln, Rahmenbedingungen sowie die gemeinsamen Werte, die unser Jugendteam definieren und ausmachen. 
Den Jugendteamtag ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.