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Schi- und Snowboardcamp 2018

Mit sportlicher Aktivität Begegnungsräume schaffen.

Jugend auf die Piste!

 

Zum 25. Mal lud heuer die Offene Jugendarbeit Bludenz, Lustenau, Dornbirn, Klostertal und das Between-Bregenz im Rahmen ihres Kooperationsprojekts zur Ski- und Snowboardwoche im Skigebiet Sonnenkopf im Klostertal ein.

Wie schon die Jahre zuvor war der Andrang der sportbegeisterten Jugendlichen aus ganz Vorarlberg enorm, sodass der Event nach kurzer Zeit mit 40 Ski- und Snowboardfahrer*innen schon vollständig ausgebucht war. Dies zeigt wie wichtig solche erlebnispädagogischen Angebote für Jugendliche in Vorarlberg sind. Durch derartige Veranstaltungen haben junge Menschen – unabhängig vom sozialen Status – die Möglichkeit, Snowboarden oder Skifahren zu lernen und ihren jugendlichen Bewegungs- und Entdeckungsdrang auszuleben.

Auch wenn das Wetter mit Schneefall und Hochnebel an manchen Tag nicht gerade ideal war, motivierten sich die Jugendlichen gegenseitig. Durch den starken Zusammenhalt rückten die Anstrengungen und die kalten Temperaturen schnell in den Hintergrund. Das traditionelle Gaudirennen am Ende der Woche war wie immer der Höhepunkt und die Fahrer*innen konnten zeigen, was sie in den letzten Tagen Neues gelernt hatten.

Ein großer Dank gilt den Mitarbeiter*innen der Offenen Jugendarbeiten Bludenz, Lustenau, Dornbirn, Klostertal und des Between-Bregenz, welche durch ihren Einsatz auf der Piste aber auch durch die Gestaltung des abwechslungsreichen Abendprogrammes diese Woche für die Jugendlichen wieder einmal unvergesslich gemacht haben.

Zusätzlicher Dank gebührt auch unseren Sponsoren, ohne die dieser Event nicht möglich gewesen wäre. Zu den Unterstützer zählen: das Land Vorarlberg, die Bergbahnen Sonnenkopf – Klostertal, die Naturfreunde Jugend Vorarlberg, die Raiffeisenbank Bludenz, Sajas, Zimtstern, das Jugendreferat und die Sportabteilung der Stadt Bludenz, die Gemeinde Lustenau und die Städte Dornbirn und Bregenz.

„Ich freue mich sehr, dass aus einer ein viertel Jahrhundert alten Idee, den damals exotischen Sport des Snowboardens den Jugendlichen in einer Snowboardwoche näherzubringen, mittlerweile ein Fixpunkt in der Offenen Jugendarbeit in Vorarlberg geworden ist!“, so Roman Zöhrer aus der Offenen Jugendarbeit Lustenau.

Jugendstadtrat und Vize-Bürgermeister von Bludenz, Mario Leiter, ist stolz auf das Team der Villa K und die anderen teilnehmenden Vereine, dass diese den Jugendlichen eine Woche Sport, Spaß, Spannung und gemeinsame Erlebnisse bieten: „Die Stadt Bludenz unterstützt seit vielen Jahren diese beeindruckende Jugendinitiative. Ich freue mich, dass dieser einzigartige Event wieder so erfolgreich durchgeführt werden konnte. Bravo!“

Michael Lienher von der Offenen Jugendarbeit Bludenz Villa K ist hocherfreut über die Begeisterung der teilnehmenden Jugendlichen und erkennt jedes Jahr aufs Neue die Wichtigkeit dieser Veranstaltung, da durch sie für junge Menschen verschiedenster Herkunft und sozialer Schichten Bewegungs- und Begegnungsräume geschaffen werden. Der einzige Wehrmutstropfen ist die immer knapper werdende Finanzierung. Er hofft darauf, dass dieser traditionelle Event auch in Zukunft weiterhin veranstaltet werden kann.

Lara Gallo, 16 Jahre, Bludenz:

In meiner ersten Snowboardwoche war ich Leiterin einer Ski Gruppe.  Auf die Kids bin ich sehr stolz. Sie haben in dieser Woche sehr schnell und viel gelernt.

Nächstes Jahr werde ich wieder als Leiterin dabei sein. Das Team der Jugendarbeiter/innen ist super und ich finde es eine tolle Sache, dass die Offene Jugendarbeit jedes Jahr das Angebot für die Jugendlichen macht.


Konstantin Lediger, 14 Jahre, Dornbirn:

Ich bin dieses Jahr das 4. Mal bei der Snowboardwoche dabei und es hat mir sehr gut gefallen. Das einzige, bei dem wir leider ein bisschen Pech hatten, war das Wetter.

Die Gruppenleiter sind cool drauf und wir hatten immer sehr viel Spaß.

Jeden Tag auf der Piste zu sein, war für mich das Beste.

Nächstes Jahr werde ich sicher wieder bei der Snowboardwoche dabei sein.


Hannah Sotelschek, 10 Jahre, Hard:

Meine erste Woche war richtig cool. Dank Eva und Maggy, meinen zwei Lehrerinnen, habe ich gelernt, wie man richtig Snowboard fährt. Alle Betreuer/innen waren sehr freundlich und wir hatten sehr viel Spaß.

Am Abend gab es immer verschieden Programm-Angebote. Das eine Mal waren wir alle zusammen im Hallenbad, was mir neben dem Snowboardfahren am besten gefallen hat.

Die Woche war super und ich bin nächstes Jahr gerne wieder dabei, da ich noch viel auf dem Snowboard lernen möchte.


Alpay Polat, 14 Jahre, Lustenau:

In meinem zweiten Jahr am Sonnenkopf, habe ich wieder sehr viele neue Freunde gefunden. Wir hatten sehr viel Spaß in unserer Skigruppe.

Lini, unser Lehrer, hat uns einiges gezeigt und so bin ich wieder ein bisschen besser geworden.

Klar ist, dass ich nächstes Jahr wieder an der Snowboardwoche teilnehmen werde. Doch das nächste Jahr möchte ich gerne Snowboard fahren lernen, denn die Skischuhe sind eindeutig unbequemer als die Snowboardboots.


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Informationen zum Camp im Allgemeinen:

Seit bereits 20 Jahren veranstaltet die Offene Jugendarbeit Bludenz in den Semesterferien ein Schi- und Snowboardcamp.

Dieses Projekt wird von der Vorarlberger Landesregierung (Jugend), Jugendreferat Bludenz, Gemeinde Lustenau, koje, Stadt Bregenz und Dornbirn, Sonnenkopfbahnen Klostertal, Raiffeisenbank Bludenz/Montafon, Sajas Feldkirch, Zimtstern.

Das zentrale Ziel des vorliegenden Projekts ist es, Jugendliche durch Outdoor-Aktivitäten in der Bewältigung ihrer Probleme zu unterstützen, indem neue Lebensperspektiven aufgezeigt werden. Sozial benachteiligte Personen kommen in den wenigsten Fällen in den Genuss einer Sportförderung. Dieses Wintersportprojekt soll die vielzitierte Langeweile der jungen Menschen bekämpfen. Gleichzeitig haben Snowboard- und Schiaktivitäten einen hohen Erlebniswert und lösen starke Emotionen aus. Das Erleben des eigenen Körpers, der in ungewohnten Situationen neuartigen Belastungen ausgesetzt wird und diese auch bewältigen kann, führt in Folge zum Aufbau von Selbstvertauen und Zuversicht durch reale Erfolgserlebnisse. Gleichzeitig eröffnet dieses Projekt sozial schwachen Jugendlichen einen Zugang zum prestigeträchtigen Wintersport und schafft neue Kontakte zwischen den jungen Menschen aus ganz Vorarlberg.





So erreicht ihr uns:

Offene Jugendarbeit Bludenz (OJAB) - Villa K.

Jellerstraße 16
6700 Bludenz

Telefon +43 5552 33 023
Fax +43 5552 33 023 5

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Öffnungszeiten

Mo: 11:30-14:00
Di: 11:30-14:00
Mi: 11:30-14:30
Do: 11:30-14:00, 16:00-21:00
Fr: 11:30-14:00, 16:00-21:00
Sa: 14:00-16:00, 16:00-21:00

Mo-Fr Mittag gibt es die Möglichkeit, im Café die Mittagspause zu verbringen. Dienstag- und Mittwochnachmittag sind unbegleitete Zeiten im Café. An diesen Tagen ist nur nach Bedarf geöffnet. Bei Konzerten, Partys, Festen etc. können die Öffnungszeiten bis 02:00 Uhr variieren.